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Geschichte #32

(60 Minuten lesen und schauen)

Atomares Endlager Ärmelkanal

Als ich den Artikel „Atomares Endlager Arktis“ ausgearbeitet hatte, dachte ich noch, dass das nur die Russen so gemacht haben. Atomare Abfälle in der EU, die werden doch in Castoren durch die Gegend gefahren oder in irgendwelchen „Zwischenlagern“ deponiert. Dass sich das Meer, auch für uns, als Endlager anbietet, wusste ich, allerdings in einem anderen Zusammenhang (Geduld bitte!).

An die eine Szene, wo mit den Fässern das eine Schlauchboot zum kentern gebracht wurde, konnte ich mich erinnern, das hatte ich als „Vorpubertärer“ mal in der Tagesschau gesehen. Meine Eltern damals auch, aber Greenpeace und Ökos wurden immer nur als „Spinner“ abgetan, die Gefahren nicht erkannt, das Problem letztendlich auf die nächsten Generationen abgewälzt.

Die öffentlichen Stellen verschleiern auch jetzt noch. Verdächtige Leukämie Erkrankungen werden mit Vieren und die „Mischung von Dorf- und Stadtmenschen“ erklärt und ein möglicher Zusammenhang mit Plutonium ausgeschlossen. Wenn man irgendwann von seinem Arzt die Diagnose „Krebs“ bekommt, ist die nächste Frage von ihm immer: „Haben sie geraucht? Dann brauchen sie sich ja nicht wundern!“

Also zur Dokumentation. Das Versenken von Fässern mit radioaktiven Abfällen wurde, nachdem Greenpeace den Aufstand gewagt hat, verboten. Das Einleiten von radioaktiv belasteten Flüssigkeiten, über unterseeische Pipelines, ist aber weiterhin unbedenklich!

ARTE – „Versenkt und vergessen – Atommüll vor Europas Küsten“ (53 Minuten)

 

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